
Daniela Pfefferkorn ist weit mehr als Gastgeberin eines außergewöhnlichen Wellnesshotels inmitten weiß glitzernder Berge. Sie ist Visionärin, Erdhüterin, Schamanin und eine Frau, die seit Jahrzehnten konsequent ihren eigenen Weg geht. Geboren und aufgewachsen am Goldenen Berg in Oberlech, spürt sie seit jeher eine tiefe Verwurzelung mit diesem Ort und beeindruckt gleichzeitig durch ihre Offenheit für die Welt. Ihre Vita liest sich wie eine Landkarte gelebter Neugier: klassische Tourismusausbildung, internationale Hotellerie, Schauspielstudium in Los Angeles, psychotherapeutische und energetische Ausbildungen, jahrzehntelange Auseinandersetzung mit westlichen und östlichen Heiltraditionen, Schamanismus, Energiemedizin und ganzheitlichem Gesundheitscoaching.
Was all diese Stationen verbindet, ist kein Sammeln von Titeln, sondern ein innerer roter Faden: die Suche nach Sinn, Wahrhaftigkeit und einer Form von Gastlichkeit, die den Menschen in seiner Ganzheit berührt. Unter ihrer Führung hat sich der Goldene Berg zu einem Sehnsuchtsort entwickelt, einem Resonanzraum, in dem Natur, Architektur, Spiritualität, Wellness und bewusster Luxus miteinander verschmelzen. Für Daniela Pfefferkorn ist Gesundheit kein Angebot, sondern eine Geisteshaltung, Nachhaltigkeit empfindet sie nicht als Label, sondern als tägliche Verantwortung für nachfolgende Generationen und Wellness ist für sie nicht Konsum, sondern eine Einladung ganzheitlich zu gesunden.
Bei meinem Aufenthalt im Dezember haben sowohl die Begegnung mit der charismatischen Gastgeberin als auch der Goldene Berg tiefe Spuren bei mir hinterlassen, die über den Moment hinausreichen. Bereits nach kurzer Zeit führten unsere Gespräche weit über die klassische Hotellerie hinaus und berührten existenzielle Fragen nach Verbundenheit, Vertrauen, innerer Ausrichtung und dem bewussten Leben im Einklang mit der Natur. Genau diese bemerkenswerte Tiefe, dieses unmittelbare Öffnen eines Raums für Wesentliches, machen den Goldenen Berg, und Daniela Pfefferkorn so außergewöhnlich.
Im Rahmen von „Mindful Moments“ spricht die Hotelière über ihren Weg, ihre Überzeugungen und warum echte Regeneration für sie gleichbedeutend ist mit Bewusstsein, Verbundenheit und dem Mut, dem eigenen Wesen näherzukommen.
Frau Pfefferkorn, Ihr Werdegang ist sehr interdisziplinär und vielschichtig: von Tourismus und Schauspiel über Sprache bis hin zu Psychotherapie, Energiemedizin, Gesundheitscoaching sowie Hypnose. Welche Rolle spielt dieses bewusste „Sich-Ausprobieren“ für Ihren persönlichen Weg, und warum braucht es aus Ihrer Sicht genau diese Offenheit, Neugierde und vielleicht auch Spielfreude, um als Mensch wirklich ganz zu werden?
Der Tourismus wurde mir gewissermaßen in die Wiege gelegt. Dennoch fühlte sich die Fortführung des Familienbetriebs lange mehr nach Pflicht als nach freier Wahl an. Erst in den letzten Jahren ist mir wirklich klar geworden, dass es mein Seelenweg ist, hier heroben wirken zu dürfen: diesen ganz besonderen Ort wieder zu seiner Größe und seiner hohen Schwingung zurückzuführen und hier das Licht zu halten. Eine Aufgabe, die ich heute mit großer Demut trage.
All die anderen Dinge habe ich zunächst nur für mich selbst gelernt. Als Kind war ich fast ausschließlich in der Natur. Nichts hielt mich im Haus. Dort draußen waren meine Freunde: die Tiere, die Pflanzen und all jene, für viele unsichtbaren Wesen, die meine Kindheit begleitet und geschützt haben.
Mit 18 Jahren fiel mir das Buch „Krankheit als Weg“ von Dahlke und Detlefsen in die Hände. Sehr schnell wurde mir klar, dass mein Körper mir lediglich zeigt, was mein Geist nicht wahrnehmen kann oder nicht wahrnehmen will. Mit 25 Jahren besuchte ich mein erstes Seminar bei meinem langjährigen Lehrer Yod Kolitscher, selbst ein Osho-Schüler, und ab diesem Moment war ich auf meinem Weg.
Wenn wir beginnen, uns den wirklich wichtigen Themen des Lebens zu öffnen, und damit in Wahrheit auch uns selbst, beginnt auch die Welt, uns wirklich zu begegnen. So traten plötzlich viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Begabungen in mein Leben, und ich habe mir alles aufmerksam angesehen. Begleitet hat mich dabei stets ein innerer Satz: „Wer bin ich, zu beurteilen, was richtig ist und was nicht?“
Im Laufe der Jahre habe ich immer mehr erfahren. Das Leben ist wie ein Puzzle, das sich Stück für Stück zu einem immer vollständigeren Bild des Universums zusammensetzt. Bei mir war es eine tiefe Sehnsucht, wieder ganz in mein Sein einzutreten, und das bereits, während ich noch in meinem Körper bin, nicht erst, wenn ich ihn verlasse. Ich weiß heute: Viele Wege führen nach Rom bzw. zu uns selbst. Dafür braucht es Sehnsucht, Mut und ja, auch Neugier. Wenn wir uns einmal für den bewussten Weg entscheiden, werden wir getragen und geführt und können kaum wirklich falsch gehen.
Der Satz „Werde, der du bist“, stammt ursprünglich von Pindar, dem großen Lyriker der Antike. Friedrich Nietzsche griff den Gedanken auf und zwar als radikalen Weckruf zur Selbsterkenntnis. Laut Nietzsche sollen wir versuchen, unser eigenes Wesen freizulegen, losgelöst von Erwartungen anderer. Wie kann dieses „Werde, der du bist“ Ihrer Ansicht nach gelingen? Welche Fragen sollten sich Menschen im Laufe ihres Lebens stellen, um sich selbst und dem Sinn des eigenen Daseins näherzukommen? Und woran erkennen wir, ob wir unserem wahren Wesen entsprechen oder uns von ihm entfernen - jenseits von Rollen, Erwartungen oder Selbstoptimierung?
Es gab und gibt gerade heute großartige Lehrer. Wenn man den Herzenswunsch verspürt, dem Sinn des eigenen Lebens näherzukommen, darf man sich erlauben, hier und da hineinzulesen, hineinzuhören und sich inspirieren zu lassen, heute ist so vieles zugänglich, auch online. Dabei kann es sich sehr stimmig anfühlen, mit Lehrern ein Stück des Weges weiterzugehen.
Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, denn im Grunde ist alles bereits vorhanden. Mehr noch: Alles ist bereits in uns. Wir haben dieses intuitive Wissen oftmals nur vergessen, als wir in dieses Leben getreten sind. Die Gesetze, Muster und Vorstellungen dieser Welt, die wir oft für unumstößliche Wahrheiten halten, haben unser Bewusstsein verhüllt.
Aber für mich ist es nicht nur dieses intuitive Wissen, sondern vor allem auch das Gefühl des Eingebundenseins an das Göttliche - das „All Eins sein“ das mir Vertrauen gibt und mich begleitet und mich meinem eigenen Wesen näherbringt.
Je mehr wir erkennen, dass viele der irdischen Gedanken und inneren Muster nicht unserer ureigensten Realität entsprechen, desto leichter können wir sie wieder loslassen. Dann dürfen wir sie als Beobachter liebevoll aus unserem Leben entlassen. Genau darin liegt für mich der Weg, dem eigenen Wesen näherzukommen, nicht durch Selbstoptimierung, sondern durch Erinnerung an das was bereits in uns liegt.
Und letztlich geht es dabei nicht nur um die Annäherung an unser persönliches Wesen, sondern auch an unsere ureigene Göttlichkeit. Jede Seele ist einzigartig, geprägt von unzähligen Erfahrungen über viele Inkarnationen hinweg. Diese Vielfalt fließt in das Göttliche ein, als Summe unzähliger Seelen, vergangener wie gegenwärtiger, wie unendlich viele Tropfen in einem großen Meer.
„Werde, der du bist“ bedeutet für mich deshalb, diese eigene Göttlichkeit zu erkennen, zu verstehen und sie in Demut und Vertrauen anzunehmen.
Sie haben weltweit Heilmethoden studiert, westliche wie östliche Ansätze, rationale aber auch spirituelle Wege. Was verbindet diese scheinbar so unterschiedlichen Traditionen im Kern? Und welche Begegnungen mit Lehrern, Mentoren oder Vorbildern haben Ihr Verständnis von Heilung, Bewusstsein und innerer Entwicklung am nachhaltigsten geprägt?
Wir sind ganzheitliche Wesen: wir bestehen aus Körper, Geist und Seele. Um wirklich gesund zu leben, braucht es ein Zusammenspiel all dieser Ebenen. Erst wenn sie miteinander verbunden sind, kann Heilung in ihrer Tiefe geschehen.
In den vergangenen 30 Jahren durfte ich vielen Lehrern begegnen. Sie alle haben mich auf ihre Weise geprägt, und fast alle teilten einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen. Meine Mutter hat uns schon früh eine bewusste, gesunde Ernährung vermittelt und ebenso das Wissen darum, Maß zu halten. Von meinem sechsten bis zum sechzehnten Lebensjahr war ich im Skirennlauf aktiv und ich habe täglich viele Stunden trainiert. Zunächst stand der Körper im Fokus, dann kam der Geist dazu, und sehr bald auch die Seele. Mit der Zeit wurde mir immer klarer: Alles ist eins. Alles ist Energie.
Ich würde nur ungern einzelne Lehrer hervorheben oder namentlich aufzählen, denn jeder Impuls, jede Begegnung hat mich auf ihre Weise bereichert. Auch heute noch begegne ich in meinem Alltag und in meiner Arbeit täglich großen Lehrern.
Es sind die Menschen, die uns im Leben begegnen: der Straßenkehrer, der Bettler, der Unternehmer, der Yogi. Jeder von ihnen spiegelt uns eine Sicht auf die Welt. Und ebenso wichtig wie ihre Perspektive ist die Frage, was sie in uns auslöst: Wo gehe ich innerlich in Resonanz? Was berührt mich? Was lehne ich vielleicht ab? Und warum?
In dieser bewussten Auseinandersetzung liegt für mich ein zentraler Lernprozess. Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern um Wahrnehmung, Erkenntnis und Wachstum. Jede Begegnung hat ihre Berechtigung und kann uns helfen, uns selbst besser zu verstehen und weiterzuentwickeln, wenn wir bereit sind, feinfühlig wahrzunehmen.
Sie sind in Oberlech im Goldenen Berg auf 1.700 m aufgewachsen und sprechen davon, beauftragt zu sein, diesen Ort zu hüten. Wann haben Sie diesen inneren Auftrag erstmals gespürt? Und wie zeigt sich diese Verantwortung heute ganz konkret bei der Realisierung nachhaltiger Konzepte im Goldenen Berg?
Wirklich klar geworden ist mir dieser innere Auftrag vor etwa fünf Jahren, als ich begann, schamanisch zu arbeiten. Die alten Lehren haben mich augenblicklich an etwas erinnert, das schon lange in mir angelegt war.
Über viele Jahre hinweg wollte ich immer wieder weg von hier. Ich versuchte, mich aus dieser Arbeit und aus dem Kontakt mit den vielen Menschen, die mich ständig umgaben und mir auch ein Stück weit Angst machten, „herauszuwinden“. Doch genau darin lag meine Lernaufgabe. Es war ein langer Prozess. Denn egal, was ich anstrebte, dieses Weggehen wollte einfach nicht gelingen. Erst durch meine Ausbildungen und meine innere Arbeit konnte ich Frieden schließen mit meinem Seelenplan. Heute folge ich ihm ohne Umwege oder Abzweigungen.
Bei allem, was ich hier am Goldenen Berg umgesetzt habe, bin ich stets meinem Herzen gefolgt. Gesundheit ist seit mehr als 25 Jahren ein zentraler Bestandteil unseres Hauses. Seit 2023 tragen wir zudem das EU Ecolabel sowie das Österreichische Umweltzeichen. Doch unabhängig von Zertifizierungen habe ich immer versucht, so verantwortungsvoll und achtsam wie möglich im Sinne unserer großen Mutter Erde zu handeln. Heute tue ich das noch bewusster und stehe klar zu dem, was ich bin: die Erdhüterin an diesem wundervollen, goldenen Energieberg.
So ist Nachhaltigkeit am Goldenen Berg kein Projekt, sondern ein konsequent gelebter Prozess, der sich durch alle Ebenen des Hauses zieht: Bereits 2018 wurde das Hotel vollständig thermisch saniert, inklusive modernster Dreifachverglasung, um Energieverluste nachhaltig zu minimieren. Die gesamte Wärme- und Warmwasserversorgung erfolgt über erneuerbare Energie durch ein eigenes Biofernwärmeheizwerk. Ein unterirdisches Tunnelsystem ermöglicht im Winter eine weitgehend emissionsarme, E-motorisierte Fortbewegung. Ergänzt wird dieses Konzept durch eine E-Ladestation direkt am Haus. Auch in den Sommermonaten verfolgt der Goldene Berg das Ziel, Oberlech langfristig autofrei zu gestalten und setzt sich vor Ort für entsprechende Lösungen ein.
Auch Mobilität wird bewusst neu gedacht: Gäste werden aktiv zur nachhaltigen Anreise ermutigt – etwa durch Vorteile bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder kleine Anreize wie eine kostenfreie Yoga-Einheit. Fahrräder stehen selbstverständlich zur freien Verfügung, die Lech Card fördert umweltfreundliche Mobilität vor Ort.
Bei Bau, Ausstattung und Betrieb gilt im Goldenen Berg ein klarer Grundsatz: Regionalität vor Globalität. Verwendet werden Hölzer aus dem Inland und – wo immer möglich – europäische Produkte. Lieferanten werden konsequent nach Umweltverträglichkeit ausgewählt, auf Einkäufe über globale Plattformen wird bewusst verzichtet.
Auch in der Küche zeigt sich diese Haltung: Bio- und regionale Lebensmittel haben Priorität, der Einkaufsradius bleibt bewusst im Alpenbogen. Gleichzeitig gilt hier: so gut wie möglich und nach Verfügbarkeit. Kleine, heimische Betriebe können die benötigten Mengen nicht immer liefern, und auch die Preisrealität spielt eine Rolle. Hinzu kommt, dass manche Landwirte und Winzer bewusst kein Bio-Siegel tragen, obwohl sie „mehr als bio“ wirtschaften, weil sie die Kriterien als zu bürokratisch empfinden. Der Goldene Berg sucht deshalb pragmatische Lösungen: konsequent besser werden, ohne in Schwarz-Weiß-Kategorien zu denken.
Ressourcenschonung zeigt sich ebenso im Alltag: durch ein Abfallwirtschaftskonzept, Mehrwegsysteme, den bewussten Einsatz umweltzertifizierter Reinigungsmittel in angepasster Dosierung, wassersparende Armaturen, die Reduktion von Plastikverpackungen sowie den Verzicht auf unnötige Tischwäsche zugunsten langlebiger Holztische. Papier stammt aus nachhaltiger Produktion.
Gleichzeitig werden die Nachhaltigkeitsbemühungen auf die Umgebung ausgeweitet: Die Wiesen werden erst gemäht, wenn die Pflanzen abgestorben sind, um die alpine Artenvielfalt zu schützen. In den Gärten wachsen ausschließlich heimische Pflanzen, so gewählt, dass auch im Herbst noch Blüten Nahrung für Bienen und Insekten bieten. Im Spa kommen österreichische Bio-Kosmetikprodukte in wiederbefüllbaren Gebinden zum Einsatz.
Und auch operativ wird weiter nachgeschärft: Das Haus stellt die Reinigung schrittweise auf Dampfmaschinen um – mit dem Ziel, künftig kaum noch Putzmittel zu benötigen. Für die kommenden Jahre plane ich zudem, rund um den Goldenen Berg Permakultur aufzubauen, also ein Anbausystem, das natürliche Kreisläufe nutzt und langfristig Kräuter, Obst und Gemüse hervorbringt, das am Berg gedeihen kann. Schritt für Schritt, mit den Menschen, die es vor Ort auch bewirtschaften können. So wird Umweltschutz am Goldenen Berg nicht als Etikett verstanden, sondern als konkrete tägliche Praxis, mit ambitionierten Zielen, aber auch mit einem realistischen Blick auf Machbarkeit und Wirkung.
Viele Gäste erleben im Goldenen Berg ungewöhnlich schnell Klarheit, Kreativität und ein Gefühl des inneren Fließens. Bei mir beispielsweise, sprudelten plötzlich die Ideen, aber auch Worte wie aus einer unerschöpflichen Quelle. Was macht diesen Ort aus Ihrer Sicht so resonanzstark, dass Menschen hier schneller bei sich selbst ankommen und die eigenen Talente leichter leben?
Viele Gäste erleben den Goldenen Berg als einen besonderen Ort. Dafür gibt es aus meiner Sicht mehrere Gründe. Nachdem ich mich vor über 30 Jahren bewusst für den Weg der Gastgeberin entschieden hatte, kamen immer wieder Menschen zu mir, die sich mit Energie und Schwingung beschäftigen. Einer von ihnen hat hier am Plateau Messungen vorgenommen: Er kam auf rund 10.000 Bovis-Einheiten, während in unseren Breitengraden normalerweise Werte zwischen 5.000 und 6.000 vorherrschen. Dabei soll die Einheit Bovis die Intensität feinstofflicher Energie, die von Orten oder auch Objekten ausgehen, messen. Hinter dem Haus, dort wo sich heute im Sommer unsere Meditationsplattform befindet, gibt es einen Lichthof mit etwa 17.000 Bovis. Diese hohe Schwingung wirkt hier ganz klar unterstützend auf Menschen. Früher wussten die Menschen um solche Kraftplätze und errichteten ihre Häuser gezielt an solchen Orten. Der Alte Goldene Berg wurde nicht zufällig vor über 600 Jahren genau hier erbaut.
Gleichzeitig habe ich selbst viel dazu beigetragen, diese Qualität zu bewahren und zu vertiefen. Wir haben die energetischen Hüter der Häuser, die sogenannten Devas, gestärkt. Ich stehe in engem Kontakt mit der Steinwelt, die dieses Plateau trägt, und habe sie bewusst mit Edelsteinen unterstützt. Unser Wasser wird beim Eintritt ins Haus energetisiert, indem es durch Edelsteine und Metalle fließt und so an seine ursprüngliche Kraft erinnert wird.
Am 4. Oktober 2024, ein Datum, das astrologisch berechnet wurde, haben wir zusätzlich eine heilige Feuerzeremonie und Einweihung realisiert, um die Steinwelt und diesen Ort noch einmal bewusst zu würdigen. Seit vielen Jahren bringe ich regelmäßig Gaben für die Erdwesen dar, die hier leben, danke der geistigen Welt für ihre Unterstützung, versorge die Tiere rund um das Haus und nähre auch die Pflanzen dieses Ortes.
Für manche mag das ungewöhnlich oder sogar befremdlich klingen. Für mich ist es selbstverständlich, in dieser Verbundenheit zu leben und mich für alles Mitwirken zu bedanken. Jeden Morgen verbinde ich mich bewusst mit dem Ort und allen Häusern, sende die Energie, die für den jeweiligen Tag gebraucht wird, und reinige die Räume regelmäßig energetisch. Ich bin überzeugt: All das trägt dazu bei, dass Menschen hier schneller bei sich selbst ankommen und Zugang zu ihren eigenen Talenten finden.
Sie kommen aus dem Leistungssport, waren Teil des Ski-Jugendkaders und sind bis heute tief mit der Natur verbunden. Welche Rolle spielen Achtsamkeit, bewusste Bewegung, gesunde Ernährung und die Natur in Ihrem eigenen Leben? Und wie lassen Sie diese Werte im Goldenen Berg ganz konkret erfahrbar werden? Warum schlagen Sie dabei auch außergewöhnliche Wege ein, wie z.B. Ihr Meditations-Angebot per QR-Code oder das Räucherritual mit weißem Salbei auf den Zimmern und Suiten?
Ich bin sehr eng mit unserer großen Mutter Erde verbunden. Ich empfinde mich als ihr Kind in diesem Körper, den sie mir geschenkt hat und der eines Tages wieder zu ihr zurückkehren wird. Schon als Kleinkind habe ich jede freie Minute draußen verbracht. Ich sage heute: So bin ich gekommen. Das ist nichts, was ich mir aneignen oder erlernen musste. Meine Seele hat mich genau deshalb an diesen Ort geführt. In Städten kann ich auf Dauer nicht gut leben.
Aus dieser tiefen Verbindung zur Natur heraus ist auch unsere Haltung im Goldenen Berg gewachsen. Einer unserer zentralen Pfeiler lautet: „Alles kann, nichts muss.“ Wir bieten unseren Gästen Werkzeuge an, keine Konzepte, die übergestülpt werden. Jeder Mensch entscheidet selbst, was ihn stärkt, was er annehmen möchte und in welchem Tempo.
Daraus ist über die Jahre unser Ansatz des „Mountain Selfcare“ entstanden. Unterstützt von erfahrenen Therapeuten, Coaches, Yogis und Achtsamkeits-Experten schaffen wir einen Raum, in dem Menschen wieder zurück in ihre eigene Mitte finden können. Es geht nicht um Optimierung, sondern um Erinnerung: an das eigene Wohlsein, an innere Balance und an die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren.
Auch unser Verständnis von Longevity ist ein ganzheitliches. Für uns bedeutet es nicht, dem Alter auszuweichen oder den Körper permanent zu kontrollieren, sondern gesund zu leben, gesund älter zu werden und gesund sehr alt zu werden, so selbstverständlich, wie es Naturvölker seit jeher tun. Dafür braucht es Bewegung, Ruhe, bewusste Ernährung und auch regelmäßige Entlastung von Toxinen. Doch ebenso entscheidend ist auch unser Denken. Unsere Gedanken erschaffen unser Leben, oft auch aus dem Unterbewusstsein heraus. Deshalb ist es heilsam, innere Überzeugungen sichtbar zu machen und zu wandeln. Und auch die Seele will gesehen werden: Erfahrungen und Verletzungen dürfen sich lösen, damit sie uns nicht weiter unbewusst lenken.
Und auch unsere Ernährungsphilosophie spiegelt meine Überzeugung wider: Essen ist für mich Beziehung - zur Natur, zum eigenen Körper und zum inneren Gleichgewicht. Unsere pflanzenbasierte Alpenküche arbeitet mit hochwertigen, nachhaltig beschafften Lebensmitteln und respektiert die Natur als verlässliche Partnerin. Gleichzeitig lassen wir unseren Gästen Freiheit: basisch, vegetarisch, vegan, ketogen oder klassisch. Wichtig ist mir nicht das Dogma, sondern das Bewusstsein. Auf jedem Teller liegt am Ende vor allem eines: Achtsamkeit, Qualität und Liebe zum guten, gesunden Essen.
Die Natur selbst ist dabei unsere wichtigste Lehrmeisterin. Ob beim bewussten Einatmen der Bergluft beim Yoga, beim Alpenbaden, bei achtsamer Bewegung im Schnee oder im Gras, die Berge laden ein, wieder im eigenen Körper anzukommen. Bewegung, Sauerstoff, Stille und Weite stärken nicht nur Muskeln und Immunsystem, sondern auch das innere Gleichgewicht.
Wichtig ist mir dabei vor allem eines: Die Heilung liegt in uns selbst. Niemand kann uns „heilen“. Wir können diesen Weg nur selbst gehen. Unser Körper kommuniziert ununterbrochen mit uns, er zeigt uns, was wir brauchen und wo wir vielleicht nicht hinschauen wollen. Wenn wir lernen, wieder wirklich hinzuhören, entsteht Klarheit. Dann wissen wir, was uns in diesem Moment guttut: Ruhe oder Bewegung, Rückzug oder Begegnung, Bitteres oder Süßes, Stille oder Austausch. Diese innere Weisheit ist in jedem von uns angelegt. Wir müssen uns nur erlauben, ihr wieder zu lauschen.
Im Verbindungstunnel zwischen den Chalets und dem Goldenen Berg können Gäste an den Wänden zahlreiche Gedanken lesen, wie beispielsweise:
Welche dieser Gedanken berührt Sie persönlich am tiefsten? Sind es diese Glaubenssätze, die Ihr eigenes Leben, Ihren inneren Weg und Ihr Wirken auch maßgeblich prägen?
Ja, ursprünglich hatte ich eine Liste von über 300 solcher Weisheiten. Alles passte nicht auf die Wand. All das ist mir heute logisch. Und noch viel mehr als das.
Als Therapeutin begleiten Sie Gäste im Goldenen Berg sehr individuell. Was suchen Menschen heute am häufigsten, wenn sie zu Ihnen kommen? Und welche Form von innerer Transformation wünschen sich viele während eines Wellnessaufenthalts? Bei Ihrer Arbeit sind Sie überzeugt, dass „Jeder Mensch sich nur selbst heilen kann.“ Wie führen Sie Ihre Gäste behutsam in diese Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit?
Das ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Auch die Art der Behandlung ist immer individuell und exakt auf den jeweiligen Gast und seine aktuellen Bedürfnisse zugeschnitten. In meiner Arbeit geht es um Selbstverantwortung.
Energie zu geben oder zu lenken kann im Moment sehr wohltuend sein, doch auf Dauer bewirkt es allein keine nachhaltige Veränderung im Körper und im Geist. Wirkliche Transformation beginnt dort, wo der Mensch selbst bereit ist, weiterzugehen, auch über die Behandlung hinaus. Das konsequente „Dranbleiben“ ist entscheidend. Dann kann es sinnvoll sein, ein zweites oder drittes Mal gemeinsam hinzuschauen, doch irgendwann sollte jeder seinen Weg wieder selbstständig fortsetzen.
Alle großen Lehrer (nicht, dass ich mich heute schon dazu zähle) lassen ihre Schüler aus Liebe und aus Respekt vor ihrem individuellen Weg nach einer gewissen Zeit wieder los. Sie „entlassen“ sie in die Welt, damit sie ihre eigene Wahrheit finden können. In der Bibel heißt es nicht umsonst: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.“ Genauso erlebe ich es.
Du selbst bist das Wunder, das du in der Welt siehst. Alles, was wir da draußen sehen können sind nur wir! Das Wunder und der Abschaum – wir! Deshalb geht es im Goldenen Berg auch nicht um Wellness im klassischen Sinn, sondern um Gesundheit, verstanden als bewussten, eigenverantwortlichen Weg zu sich selbst.
Wellness Heaven bewertet Spa-Hotels auch nach ihren Wellnessangeboten. Was hebt den Spa des Goldenen Bergs in Ihrer Wahrnehmung von anderen Wellnesshotels in der Region ab: konzeptionell, atmosphärisch und in der Wirkung auf den Menschen?
Alles, was wir im Spa anbieten, ist konsequent auf ganzheitliche Gesundheit ausgerichtet. Selbstverständlich gehören auch klassische Relax-Massagen dazu. Sanfte Berührung kann öffnen, entspannen und den Körper wieder in Kontakt mit sich selbst bringen. Entscheidend ist jedoch, dass diese Impulse nicht an der Oberfläche bleiben, sondern nachhaltig wirken.
Der Körper ist immer in Kontakt mit sich selbst, nur unser Geist will das oft nicht sehen. Deshalb muss der Körper oft nachlegen und echtes Unwohlsein produzieren, damit der Geist die Seele sehen kann.
Und so gehen wir bewusst weiter: mit echtem Detox, ausgewogener, gesunder Ernährung, Physiotherapie, achtsamer Bewegung und gezielten ganzheitlichen Anwendungen. Es geht uns nicht um kurzfristiges Wohlgefühl allein, sondern darum, dem Menschen genau das zu geben, was er in diesem Moment wirklich braucht, und zwar körperlich, geistig und seelisch. Ganzheitlich.
Dieses Verständnis spiegelt sich auch in unserer übergeordneten Spa- und Lebensphilosophie wider, die wir als „Holistic Selfcare“ verstehen. Der Goldene Berg ist ein Ort für feinsinnige Menschen, die Tiefe suchen und sich selbst wieder näherkommen möchten. Und das beginnt bei uns bereits in Form einer pflanzenbasierten alpinen Küche, die von basisch über vegetarisch und vegan bis hin zu ketogen reicht.
Gleichzeitig schaffen wir auf einem ganz besonderen Energieplateau der Alpen, Räume für echtes Wohlergehen, getragen von erfahrenen Mentoren, Therapeuten und Yogis, die Gäste achtsam begleiten und energetisch mit ihnen arbeiten. Dabei leben wir Nachhaltigkeit konsequent bis ins kleinste Detail und verbinden alpine Tradition mit einem modernen, weltoffenen Lebensstil.
So wird der Spa bei uns nicht als isolierter Rückzugsraum verstanden, sondern als Teil eines größeren Ganzen – eines Ortes, der Gesundheit nicht inszeniert, sondern ermöglicht.
Welche Wellness-Trends sehen Sie in den nächsten Jahren auf die Branche zukommen? Welche Antworten wird der Goldene Berg auf diese Entwicklungen geben? Und wo sehen Sie Ihr Haus im Jahr 2036?
Aktuell zeichnet sich in der Wellnessbranche ganz deutlich der Trend „Medical Longevity“ ab: der Versuch, möglichst lange jung zu bleiben, häufig verbunden mit strenger Askese, permanenter Selbstoptimierung und technischer Überwachung.
Das entspricht jedoch nicht unserer Haltung. Am Goldenen Berg geht es nicht darum, den Körper zu kontrollieren, sondern darum, dem eigenen Sein wieder Raum zu geben, sich selbst zu regulieren und zu heilen. Jeder Mensch soll hier selbstbestimmt entscheiden dürfen, wie er leben, altern und gesunden möchte und gleichermaßen wieder lernen, auf sich und die eigene Intuition zu hören.
Meine Vision für die kommenden Jahre ist es, verstärkt große Lehrer und Impulsgeber in den Goldenen Berg einzuladen. In den nächsten zehn Jahren habe ich hier vieles vor und bin bereits mit einigen außergewöhnlichen Persönlichkeiten im Austausch, die dieses Haus bereichern können.
Gleichzeitig richtet sich mein Blick stark auf den Ort selbst. Rund um das Haus möchte ich verstärkt Permakultur etablieren, ein ganzheitliches, naturnahes Konzept, bei dem natürliche Kreisläufe so gestaltet werden, dass Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen in dauerhaftem Gleichgewicht miteinander wirken. Ziel ist es, den Goldenen Berg Schritt für Schritt noch autarker zu machen. Vieles haben wir bereits umgesetzt, doch gerade in diesem Bereich entstehen derzeit großartige neue Ansätze, die ich hier integrieren möchte.
Im Jahr 2036 sehe ich den Goldenen Berg als einen weitgehend selbstversorgenden Kraftort: einen Ort für echte Regeneration, bewusstes Leben, gelebte Gesundheit und eine Zukunft im Einklang von Mensch und Natur, einem gelebten Miteinander.
Nach mehreren Jahrzehnten in der Branche: Gibt es ein Erlebnis mit einem Gast oder einen besonderen Moment in Ihrer Karriere, der Ihnen bis heute besonders präsent ist?
Auch diese Frage ist für mich untrennbar mit einem langen inneren Weg verbunden, der von sehr vielen menschlichen Begegnungen geprägt war. Besonders beeinflusst haben mich dabei wohl jene „Lehrer“, die das Leben zunächst schwierig gestalten, und von ihnen zog ich früher erstaunlich viele an. Rückblickend waren es aber genau diese Lehrmeister und Herausforderungen, die mich tief geformt haben.
Vor allem aber war es der Prozess, meinen eigenen inneren Kern freizulegen. Schritt für Schritt habe ich die klassischen Glaubenssätze abgelegt, wie sich beispielsweise eine Wirtin zu verhalten hat, wie sie sich kleidet, spricht oder was von ihr erwartet wird. Diese äußeren Maßstäbe sind für mich heute kein Wegweiser mehr. Stattdessen ist mir Authentizität zur wichtigsten Orientierung geworden, genau wie das Lernen als lebenslanger Prozess.
Sie haben eine wunderbare Panorama Bibliothek im Goldenen Berg eingerichtet. Die Auswahl ist dabei facettenreich. Welche Bücher haben Sie in Ihrem Leben am stärksten beeindruckt oder nachhaltig geprägt? Und warum gerade diese?
Die für mich prägenden Bücher sind kaum zu zählen. Sehr früh habe ich begonnen, Dinge zu hinterfragen, und oft sind mir die passenden Bücher ganz selbstverständlich begegnet. Häufig waren es Werke, die bestehende Strukturen und Institutionen kritisch hinterfragt haben.
Zu den prägenden Lehrern zählte allen voran Ruediger Dahlke. Dabei steht Dahlke für einen ganzheitlichen Ansatz, der Krankheit als sinnvolles Signal der Seele versteht. Heilung bedeutet für ihn Bewusstwerdung, Eigenverantwortung und die Verbindung von Körper, Geist und Seele. Gesundheit entsteht, wenn wir lernen, die Botschaften unseres Körpers zu verstehen und in unser Leben zu integrieren. Sehr früh begegnete ich dann auch den Ideen von Brian L. Weiss, der für die Verbindung von moderner Psychotherapie mit spirituellen Konzepten steht. Er vertritt die Überzeugung, dass seelische und körperliche Blockaden oft aus tieferen Bewusstseinsschichten stammen. Heilung geschieht für ihn durch Erinnern, Verstehen und vor allem durch die Kraft von Liebe und Mitgefühl.
Besonders prägend waren für mich als junge Erwachsene auch jene Bücher, in denen Brian L. Weiss von Klienten berichtet, die in frühere Leben eintauchten und dort den Schlüssel zu ihrer Heilung fanden. Diese Erfahrungen haben mein Verständnis von Zeit, Bewusstsein und Identität nachhaltig erweitert. Sie haben mir gezeigt, dass wir mehr sind als dieses eine Leben, dass wir immer waren und immer sein werden, und dass all diese Erfahrungen gleichzeitig existieren. Heilung bedeutet für mich in diesem Zusammenhang, diese Ebenen bewusst zu machen, sie zu integrieren und letztlich als Teil eines größeren Traums zu erkennen, der sich lösen darf.
Und von Dahlke und Brian L. Weiss ging die literarische Reise immer weiter. Oft sind es die zuletzt gelesenen Bücher, die besonders präsent sind. In jüngster Zeit hat mich „Heilung im Licht“ von Anita Moorjani tief berührt. In diesem Buch schildert sie ihre Nahtoderfahrung, ihre Rückkehr aus dem Koma und die Erkenntnis, dass Heilung aus radikaler Selbstannahme, Liebe und dem Loslassen von Angst entsteht. Dieses Erleben hat mir einmal mehr Türen zu einer erweiterten Wahrnehmung geöffnet und mein Verständnis von Bewusstsein und innerer Wahrheit vertieft.
Wenn Sie einem jungen Menschen nur eine einzige Lebenslektion mitgeben dürften, welche wäre das? Und was bedeuten für Sie persönlich Glück und Erfüllung in einem bewussten Leben?
Eine liebe Weggefährtin hat mir kürzlich gesagt, dass ich durch meine Klarheit ein sehr starker Spiegel für andere Menschen bin. Jeder, der möchte, kann das, was er in mir erkennt, annehmen und in sich selbst verändern. Dafür braucht es jedoch Mut, sowohl dann, wenn man etwas sieht, das man an sich selbst lieber nicht wahrhaben möchte, als auch dann, wenn man etwas Wunderschönes erkennt und es auf den anderen projiziert, statt es zu sich zurückzuholen.
Ich arbeite mit vielen jungen Menschen und sage ihnen offen, was ich wahrnehme und empfinde. Manche können das gut annehmen, andere wiederum eher nicht. Auch das ist in Ordnung, ich lasse jedem seinen Raum. Umso berührender ist es für mich, wenn ich nach vielen Jahren plötzlich eine E-Mail von einem ehemaligen Mitarbeiter erhalte, der sich bedankt und sagt, wie viel er bei uns fürs Leben lernen durfte, nicht für den Beruf, sondern für die eigene Entwicklung.
Schon vor 25 Jahren habe ich unserem Team regelmäßig einen Coach zur Seite gestellt, der mit Hilfe von Enneagrammen gearbeitet hat. Dieses Modell beschreibt neun grundlegende Persönlichkeitstypen und hilft dabei, eigene Muster, Stärken und innere Antreiber besser zu erkennen. Viele konnten dadurch ein tieferes Verständnis für sich selbst entwickeln, alte Reaktionsweisen hinterfragen und bewusster mit sich und anderen umgehen, und genau das freut mich von Herzen.
Jedes Leben ist ein Weg. Tepperwein beschreibt es so schön: Wir kommen in diese Lebensschule, zunächst in die „Volksschule“, und ziehen uns dafür eine Schuluniform an: und zwar unseren Körper. Wenn diese Phase abgeschlossen ist, geht es weiter in die nächste Stufe, mit einer neuen Uniform. Mein eigenes Leben empfinde ich als eine Reise, die mit der Zeit immer leichter, fröhlicher und selbstbestimmter geworden ist.
Ich bin zutiefst dankbar, dass ich als Frau diesen Betrieb eigenständig führen darf, gemeinsam mit wundervollen Menschen, die mich unterstützen. Dass ich Ideen umsetzen kann, die für manche vielleicht ungewöhnlich erscheinen, empfinde ich als große Ehre. Heute ist es vor allem eine tiefe Freude, selbst gestalten und etwas in die Welt bringen zu dürfen. Das erfüllt mich sehr und hält mich gleichzeitig ganz schön auf Trab. Heute sage ich mir sehr oft: ich liebe mein Leben und bin so dankbar dafür!
Mindful Moments - Gespräche die berühren
In dem neuen Format im Online Magazin von Wellness Heaven "Mindful Moments – Gespräche, die berühren“ unterhalten wir uns mit Hoteliers, Spa-Experten, Ärzten, Wellness-Consultants und anderen interessanten Persönlichkeiten, die wir während der letzten 20 Jahre auf unseren Wellness Heaven Reisen durch die Welt kennenlernen durften und die uns tief beeindruckt haben. Ihnen allen ist eines gemein: Sie sind auf der Suche nach Wohlbefinden und einem erfüllten Leben für sich und andere. Wir fragen nach Ihren Geheimnissen um Glück, Zufriedenheit und persönlichem Erfolg auf die Spur zu kommen. Außerdem stellen wir neue Trends im Wellnessbereich vor, sprechen aber auch über jahrhundertealte, bewährte Methoden für ein sinn- und freudvolles Leben. Wir diskutieren über die Gedanken großer Philosophen und fragen nach Büchern, die bewegen. Und natürlich nehmen wir Sie immer wieder mit, an ganz besondere Orte, die mit fabelhafter Natur und wachen Ideen für mehr Gesundheit und Begeisterung im Leben sorgen. Wir hoffen, dass die Begegnungen mit diesen Menschen bei Ihnen genauso nachklingen wie bei uns und Sie inspirieren, Ihre eigene Lebensreise so einmalig, selbstbestimmt und erquicklich wie möglich zu gestalten. Bon voyage!
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